Guthirt

Grünhirt

Wir haben am 22. September Erntedank gefeiert – das wohl älteste Fest der Menschheit. Schon immer und überall feiert der Mensch die Ernte und die Gaben der Natur, die ihn am Leben erhalten. Wir sind uns einig: Die Schöpfung ist kostbar. Mit der industriellen Revolution und der Globalisierung wandelte sich die Bedeutung des Festes. Heute gibt es kaum noch ein Bewusstsein, geschweige denn Ehrfurcht für die heimischen Felder und deren Erträge. Die «Bewahrung der Schöpfung», «Umweltschutz», «Entwicklungshilfe» und «Nachhaltigkeit» werden zu neuen Schlagwörtern. An Erntedank wollen die Christen zeigen, dass sie sich ihrer Abhängigkeit von der Natur bewusst sind und Verantwortung für die Schöpfung übernehmen wollen. Doch neben frommen Gebeten und noch frommeren Appellen gibt es kaum tatkräftige Versuche, etwas für die Natur zu tun. Denn wo anfangen? Vielleicht bei uns in der Pfarrei…? In unserem Leitbild heisst es: «Wir nehmen unsere Verantwortung für die Schöpfung wahr. Deshalb gehen wir sorgsam mit den Gütern der Erde um. Mit einem ökologischen Verhalten tragen wir dazu bei, auch kommenden Generationen gute Lebensbedingungen auf diesem Planeten zu erhalten.» Dieses Leitbild wollen wir aktiv umsetzen und uns mit unserem Umweltbewusstsein aktiv auseinandersetzen. Als erstes konkretes Thema wird es um die Abfalltrennung vor Ort gehen. Melden Sie sich gerne, wenn Sie helfen wollen. Auch wenn Sie sich zeitlich nicht zu vielen Sitzungen verpflichten können, sind Sie herzlich willkommen. Ganz unverbindlich werden Sie zu einem ersten Treffen eingeladen.