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L e i t b i l d

„Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am grössten unter ihnen ist die Liebe.“ 1 Kor 13,13

 

Wir Men­schen der Pfar­rei Gut­hirt, Zü­rich, ver­ste­hen uns als Teil des Schöp­fungs­ge­sche­hens Got­tes. Auf unserem Weg durch das Leben, auf der Suche nach dessen Quelle, vertrauen wir auf Jesus Christus, der uns leitet und führt. 

In die­sem Glau­ben be­ken­nen wir uns zum Auf­trag, den wir in der Tau­fe über­nom­men ha­ben: durch un­ser Le­ben und Han­deln Chris­ti Bot­schaft wei­terzutra­gen.

 

Jesus Christus liebt alle Menschen. Deshalb erleben wir deren Vielfalt als Bereicherung. Wir begegnen einander mit Wertschätzung und Toleranz. Wir unterstützen uns gegenseitig.

Jesus begegnete den Jüngern, die gemeinsam nach Emmaus gingen. Ebenso suchen wir die Begegnung mit Gott in der Gemeinschaft mit den Mitmenschen im Gottesdienst, in Festen und in jeder Form von pfarreilicher Aktivität. Wir bringen uns ein in diese Gemeinschaft und sind bereit, für sie Verantwortung zu übernehmen, damit sie uns zur Heimat wird.

Die österliche Botschaft tragen wir durch unsere Haltung weiter zu unseren Kindern und Jugendlichen, sowie zu allen Menschen, die uns begegnen. Deshalb schaffen wir Begegnungs- und Handlungsmöglichkeiten für Jung und Alt.

Jesus trug uns die Liebe zu den Nächsten auf. Darum schenken wir Menschen in besonderen und schwierigen Situationen unsere Aufmerksamkeit. Wo immer notwendig und möglich, leisten wir auch materielle Hilfe. Die Unterstützung gemeinnütziger Entwicklungs- und Hilfsprojekte im In- und Ausland ist Teil unserer Solidarität.

Ökumene verstehen wir als Gemeinschaft in Verschiedenheit. Wir pflegen einen regelmässigen Austausch mit unseren Nachbarn anderer christlicher Konfessionen, unterstützen ökumenische Aktivitäten und sind auch offen für Begegnungen mit Menschen anderer Religionen. Unser Pfarreileben ist allen zugänglich.

  

In allen Bereichen des menschlichen Zusammenlebens suchen und fördern wir den Frieden.

Wir nehmen unsere Verantwortung für die Schöpfung wahr. Deshalb gehen wir sorgsam mit den Gütern der Erde um. Mit einem ökologischen Verhalten tragen wir dazu bei, auch kommenden Generationen gute Lebensbedingungen auf diesem Planeten zu erhalten.

 

Jesus Christus hat den Tod überwunden. Darin ist unsere Hoffnung begründet. Wir befassen uns deshalb mit allen Aspekten des Lebens, insbesondere mit den Veränderungen, die es in sich birgt. Mit den Entwicklungen in Kirche und Gesellschaft setzen wir uns kritisch auseinander. Wir haben den Mut, auch neue Wege zu beschreiten.

Mit unserer lebensbejahenden und hoffnungsvollen Grundhaltung legen wir als Christinnen und Christen Zeugnis von unserem Glauben ab.

 

                                                                                                           Herbst 2009